Suchbegriffe automatisiert analysieren und fachlich prüfen
Bei großen Konten, hohem Suchvolumen oder mehreren Sprachen bindet die manuelle Durchsicht von Suchbegriffen viel Zeit. incremance setzt deshalb auf eine automatisierte Voranalyse mit anschließender fachlicher Prüfung.
So läuft die Suchbegriffsoptimierung ab:
Analysieren: Eine automatisierte Auswertung untersucht die im Konto verfügbaren Suchbegriffe auf mögliche unpassende Suchabsichten.
Vorschläge erhalten: Ein Bericht per E-Mail fasst die vorgeschlagenen auszuschließenden Keywords zusammen.
Fachlich prüfen: Die Vorschläge werden auf Angebot, Kontext und mögliche unerwünschte Ausschlüsse überprüft.
Umsetzen: Freigegebene Begriffe werden mit passender Keyword-Option auf der geeigneten Ebene hinterlegt.
Je nach Konto läuft die Analyse alle ein bis sieben Tage. Zusätzlich erfolgt etwa einmal im Monat eine manuelle Durchsicht, um mögliche Lücken in der automatisierten Bewertung zu erkennen.
Die Zeitersparnis entsteht vor allem bei der Vorsortierung. Die Entscheidung über einen Ausschluss bleibt fachlich begleitet. Eine Suchanfrage ohne bisherigen Verkauf ist allein deshalb noch nicht irrelevant. Passende Suchbegriffe können umgekehrt Hinweise auf neue Keywords, Anzeigen oder Zielseiten liefern.
Passende Preis-Assets aus Produktdaten erstellen
Preis-Assets, früher Preiserweiterungen, können Suchanzeigen um konkrete Angebote, Preise und direkte Produktlinks ergänzen. Nutzer können dadurch bereits vor dem Klick besser einschätzen, ob das Angebot zu ihrem Bedarf passt.
Für E-Commerce-Kampagnen hat incremance mit Unterstützung von ChatGPT ein eigenes Tool entwickelt. Es bereitet Daten aus einem vorhandenen Google-Shopping-Feed für granulare Preis-Assets auf, die anschließend den passenden Kampagnen zugeordnet werden.
Die Vorteile dieser Vorgehensweise:
⚙ Weniger manuelle Erstellung: Vorhandene Produktinformationen bilden die Grundlage für die Assets.
🎯 Passendere Angebote: Die ausgewählten Produkte werden auf das Thema der Kampagne abgestimmt.
🔄 Änderungen im Blick: Das Tool prüft, ob sich Produkte oder Preise im Feed gegenüber den hinterlegten Angaben verändert haben.
So wird eine detaillierte Ergänzung der Suchanzeigen auch bei größeren Sortimenten praktikabler. Entscheidend bleibt, dass Produkt, Preis und verlinkte Zielseite zusammenpassen.
Darstellung einer Suchanzeige mit passenden Preis-Assets.
Anzeigen dynamisch an Angebote und Varianten anpassen
Unterschiedliche Produktvarianten oder Orte erfordern nicht automatisch jeweils eine eigene Anzeigengruppe. Anzeigenanpassungen können definierte Angaben dynamisch in responsive Suchanzeigen einsetzen.
Dafür werden beispielsweise Keywords mit selbst festgelegten Attributen wie Material, Maß oder Ort verknüpft. Die Anzeige greift auf diese hinterlegten Werte zurück.
Vereinfachtes Beispiel für einen Shop mit Regalböden:
Hinterlegtes Keyword | Zugeordnete Angaben | Möglicher Anzeigentitel |
|---|
regalboden eiche 80x30 | Eiche · 80 × 30 cm | Regalboden Eiche 80 × 30 cm |
regalboden buche 100x30 | Buche · 100 × 30 cm | Regalboden Buche 100 × 30 cm |
Anzeigen können dadurch konkreter werden, während thematisch zusammengehörige Keywords in einer überschaubaren Struktur bleiben. Vergleichbare Ansätze sind beispielsweise für Leistungen in unterschiedlichen Orten möglich.
Die Anpassung verwendet hinterlegte Attribute. Sie übernimmt nicht automatisch den Wortlaut jeder Suchanfrage. incremance prüft deshalb auch Standardtexte, Zeichenlimits und passende Zielseiten. Unterschiedliche Angebote oder Suchabsichten werden weiterhin getrennt, wenn sie eine eigene Ansprache benötigen.