Unverbindlicher 30-Min.-Videocall
Zum Inhalt springen

Kurzfassung

Display-Werbung gezielt einkaufen und nach Zielgruppe, Werbeumfeld und Kontaktqualität steuern.

Plattformen & Formate

  • Display & Video 360
  • Standardbanner
  • High-Impact-Formate
  • Custom Bidding
Programmatic Display anfragen

Programmatic

Programmatic Display

Programmatic Display ermöglicht den automatisierten Einkauf von Bannerwerbung auf Websites und in Apps. Zielgruppen, Werbeumfelder und Gebote lassen sich aufeinander abstimmen, um Bekanntheit aufzubauen, Interesse zu vertiefen oder Verkäufe und Anfragen zu unterstützen.

incremance unterstützt Sie bei Strategie, Einrichtung und laufender Optimierung sowie durch Audits und Sparring. Im Mittelpunkt stehen die Auswahl geeigneter Werbeflächen, die Qualität der Werbekontakte und eine Bewertung, die über günstige Klicks hinausgeht.

Ansatz & Vorgehen

Wie Programmatic Display funktioniert

Programmatic Display ist der automatisierte Einkauf von Display-Werbeflächen auf Websites und in Apps. Eine Einkaufsplattform wie Display & Video 360 führt Zielgruppen, verfügbare Platzierungen und Gebote zusammen. Eingekauft wird über offene Auktionen oder Vereinbarungen mit Publishern, sogenannte Deals.

Der Einkauf läuft automatisiert. Welche Werbekontakte für Ihr Unternehmen wertvoll sind, bestimmt die Strategie. Je nach Kampagnenziel übernimmt Display unterschiedliche Aufgaben:

  • 🌐 Bekanntheit aufbauen: Eine Marke oder ein Angebot in passenden Umfeldern sichtbar machen.

  • 💡 Interesse vertiefen: Vorteile vermitteln und Menschen zur weiteren Beschäftigung mit dem Angebot bewegen.

  • 🎯 Handlungen unterstützen: Potenzielle Kunden zu einer Anfrage oder einem Kauf führen, auch durch erneute Ansprache nach einem Websitebesuch.

incremance stimmt dafür Zielgruppen, Werbeumfelder, Formate und Gebote aufeinander ab. Eine Reichweitenkampagne wird anders aufgebaut und bewertet als eine Kampagne, die konkrete Anfragen gewinnen soll.

Mehr zur Einkaufsplattform Display & Video 360 →

Neue Zielgruppen erreichen und Interessenten erneut ansprechen

Prospecting erreicht Menschen, die als neue Kunden infrage kommen. Retargeting spricht Personen erneut an, die bereits Kontakt mit Ihrem Unternehmen hatten. Beide Aufgaben brauchen eine eigene Einkaufs- und Zielgruppenstrategie.

Prospecting: Werbeumfelder gezielt auswählen

Für die Neukundenansprache startet incremance bevorzugt mit ausgewählten Websites und Apps. Dafür eignen sich zwei Einkaufswege:

  1. ✅ Open Auction mit Positivliste: Die Kampagne bietet auf Werbeflächen zuvor ausgewählter Websites und Apps. Das ermöglicht einen flexiblen Einkauf und die gemeinsame Optimierung über viele Publisher hinweg.

  2. 🤝 Deals mit Publishern: Vereinbarungen ermöglichen den gezielten Zugang zu bestimmten Umfeldern, Platzierungen oder Formaten. Preise und Verfügbarkeit hängen vom jeweiligen Deal ab.

Passende Zielgruppen können die Auswahl zusätzlich eingrenzen. Welcher Weg sinnvoll ist, richtet sich nach Kampagnenziel, verfügbarem Inventar und Kosten. Eine Positivliste kann wirtschaftlich attraktiv sein, garantiert aber weder den günstigsten Kontakt noch die Qualität jeder einzelnen Platzierung.

Retargeting: Reichweite nutzen und Qualität absichern

Beim Retargeting steht der bisherige Kontakt im Vordergrund, beispielsweise ein Produktaufruf oder eine begonnene Anfrage. Eine zu enge Auswahl bekannter Publisher kann die Möglichkeiten zur erneuten Ansprache unnötig begrenzen.

incremance nutzt deshalb je nach Aufgabe auch die Open Auction mit laufend gepflegten Ausschlusslisten. Ungeeignete Umfelder werden ausgeschlossen, auffällige Placements regelmäßig geprüft.

Zusätzlich werden drei Punkte abgestimmt:

  • 🎯 Zielgruppen: Welche Besucher sollen erneut angesprochen werden? Bereits gewonnene Kunden werden ausgeschlossen, sofern kein passendes Folgeangebot vorgesehen ist.

  • ⏱ Zeitraum und Häufigkeit: Wie lange bleibt das Angebot relevant, und wie oft soll die Anzeige erscheinen?

  • ⚙ Zielgruppenerweiterung: Soll die Kampagne ausschließlich bekannte Interessenten erreichen, müssen automatische Erweiterungen entsprechend begrenzt werden.

So bleiben Prospecting und Retargeting auch in der Auswertung unterscheidbar.

Werbeformate passend zum Kampagnenziel auswählen

Ein Banner muss seine Botschaft in kurzer Zeit vermitteln. Wie viel Raum dafür zur Verfügung steht, hängt vom Format, dem Gerät und der Platzierung ab. incremance stellt den Formatmix deshalb passend zur Aufgabe der Kampagne zusammen.

Bekanntheit: Raum für Marke und Botschaft

Für Awareness-Kampagnen setzt incremance bevorzugt größere Standardformate ein:

  • 🖼 Halfpage, 300 × 600 Pixel: Viel Platz für ein prägnantes Motiv, die Marke und ein klares Nutzenversprechen.

  • ↔ Billboard, 970 × 250 Pixel: Ein breites Format, das besonders auf Desktop-Seiten Raum für die Botschaft bietet.

Auch High-Impact-Formate wie Sitebars lassen sich programmatisch buchen. Sie bieten großflächige Gestaltungsmöglichkeiten neben dem Seiteninhalt. Verfügbarkeit, technische Anforderungen und Einkaufsweg werden mit dem jeweiligen Anbieter abgestimmt.

Drei beispielhafte Websiteansichten mit einem Billboard über dem Inhalt, einer Halfpage in der rechten Spalte und einer großflächigen Sitebar neben dem Seiteninhalt.Billboard, Halfpage und Sitebar im Vergleich. Illustrative Darstellung mit fiktiven Websites und Werbemotiven, nicht maßstabsgetreu. KI-generiert.

Consideration und Action: Den Formatmix erweitern

Wenn Menschen ein Angebot näher ansehen, anfragen oder kaufen sollen, ergänzt incremance den Mix um 300 × 250, 728 × 90 und mobile Banner. Damit lassen sich zusätzliche Platzierungen erschließen und Interessenten in unterschiedlichen Nutzungssituationen erreichen.

Für kleinere Flächen gilt besonders: ein erkennbares Angebot, ein klarer Vorteil und eine verständliche Handlungsaufforderung. Werbemittel werden dafür angepasst, statt große Motive nur zu verkleinern.

Die Auswahl bleibt keine starre Regel. Große Formate können Verkäufe unterstützen, und ein 300 × 250 kann auf dem Smartphone sehr präsent sein. Entscheidend ist, welche Kombination aus Format, Botschaft und Platzierung zur gewünschten Wirkung beiträgt.

Custom Bidding: Gebote an der Kontaktqualität ausrichten

Ein kurzer Sichtkontakt mit einem kleinen Banner ist anders zu bewerten als eine länger sichtbare, großflächige Anzeige. Für Kampagnen, die Bekanntheit oder Interesse aufbauen sollen, können solche Unterschiede in die Gebotssteuerung einfließen.

Custom Bidding ermöglicht eine individuelle Bewertungslogik. In Display & Video 360 lernt das Gebotsmodell aus diesen Bewertungen, welche Werbekontakte bevorzugt eingekauft werden sollen.

Aus der Praxis: Größe, Sichtbarkeit und Dauer verbinden

incremance setzt dafür unter anderem eigene Bidding-Skripte ein. Sie kombinieren mehrere Merkmale eines Werbekontakts:

  • 📐 Formatgröße: Wie viel Fläche bietet das Werbemittel für Motiv und Botschaft?

  • 👁 Sichtbarkeit: War die Anzeige sichtbar? Soweit die Messdaten es ermöglichen, wird auch der sichtbare Flächenanteil berücksichtigt.

  • ⏱ Sichtbarkeitsdauer: Wie lange bestand die Gelegenheit, die Anzeige wahrzunehmen?

Diese Signale werden passend zum Kampagnenziel gewichtet. Größere und länger sichtbare Anzeigen können dadurch höher bewertet werden. Entscheidend bleibt, ob die verbesserte Kontaktqualität auch die zusätzlichen Kosten rechtfertigt.

Sichtbarkeit ist noch keine Aufmerksamkeit

Eine sichtbare Anzeige wurde nicht automatisch bewusst wahrgenommen. Der Ansatz verbessert die Bedingungen für einen Werbekontakt, misst aber keinen tatsächlichen Blick auf die Werbung.

Ergänzende Attention-Messungen können hier weiterhelfen, beispielsweise über Blickverlaufsstudien oder darauf gestützte Modelle. Auch solche Werte werden gemeinsam mit Kosten und Kampagnenergebnissen eingeordnet.

Wenn belastbare Anfragen oder Verkäufe in ausreichender Zahl messbar sind, kann eine direkte Optimierung auf diese Ergebnisse sinnvoller sein. incremance wählt die Gebotsstrategie deshalb nach Kampagnenziel und Datenlage.

Werbeumfelder laufend prüfen und verbessern

Auch nach dem Kampagnenstart bleibt die Auswahl der Werbeumfelder eine laufende Aufgabe. Gerade in offenen Auktionen können Anzeigen auf vielen unterschiedlichen Websites und in Apps erscheinen. Günstige Klicks allein machen eine Platzierung noch nicht wertvoll.

KI unterstützt die Analyse, incremance prüft die Ausschlüsse

incremance verbindet die Auswertung von Kampagnendaten mit einer KI-gestützten qualitativen Prüfung der Placements. Dabei werden Leistungswerte und Merkmale der Werbeumfelder gemeinsam betrachtet.

  • 📊 Auffälligkeiten erkennen: Welche Placements verursachen Kosten, zeigen ungewöhnliche Klickraten oder liefern viele oberflächliche Interaktionen ohne relevante Folgehandlungen?

  • 🔎 Umfelder einordnen: Passen die Inhalte zur Marke? Wie werbelastig wirkt die Seite, und welchen eigenständigen Nutzen bietet sie Besuchern?

  • ✅ Ausschlüsse prüfen und übernehmen: Aus der Analyse entsteht eine Liste mit begründeten Ausschlussvorschlägen. incremance prüft diese vor der Übernahme in die Kampagnen.

Die Automatisierung erleichtert die regelmäßige Prüfung großer Placement-Mengen. Die Entscheidung über Ausschlüsse bleibt bewusst unter fachlicher Kontrolle.

Werbelastige Seiten und auffälligen Traffic unterscheiden

Sogenannte Made-for-Advertising-Seiten (MFA) sind stark auf die Erzeugung und Monetarisierung von Werbekontakten ausgerichtet. Viele Anzeigen und wenig eigenständiger Inhalt können die Qualität des Werbeumfelds beeinträchtigen.

Davon zu unterscheiden ist ungültiger Traffic, etwa durch Bots. Dieser kann Klicks und einfache Websiteaktionen künstlich erhöhen. Auffällige Kennzahlen geben Anlass zur Prüfung, beweisen für sich allein aber weder Betrug noch schlechte Qualität.

Deshalb betrachtet incremance neben Plattformwerten auch verfügbare Folgeergebnisse: Entstehen qualifizierte Anfragen, Käufe oder andere relevante Handlungen? So werden Ausschlusslisten, Einkaufswege und Budgets auf einer breiteren Grundlage weiterentwickelt.

Mehr zu Display & Video 360 und der laufenden Kampagnensteuerung →

Kontakt

Möchten Sie Ihre Zielgruppen mit Programmatic Display erreichen?

Im Erstgespräch geht es um Ihre Ziele, Zielgruppen und bisherigen Kampagnen. Gemeinsam klären wir, wo Unterstützung sinnvoll ist: bei der Planung, durch ein Audit oder Sparring oder in der laufenden Betreuung.

Sitz
Kirchwegerstraße 9/2
3362 Mauer bei Amstetten

FAQ

Häufig gestellte Fragen

Was unterscheidet Programmatic Display von Display-Kampagnen in Google Ads (GDN)?

Beide ermöglichen den automatisierten Einkauf von Display-Werbung. Eine Einkaufsplattform wie Display & Video 360 bietet zusätzliche Möglichkeiten für Publisher-Deals, die Steuerung des Inventars und individuelle Gebotsmodelle. Ob diese Möglichkeiten einen Vorteil bringen, hängt von Ihren Kampagnenzielen und Anforderungen ab. incremance unterstützt auch bei dieser Plattformentscheidung.

Welches Budget ist für Programmatic Display sinnvoll?

Das hängt von Zielgruppe, Region, Formaten und gewünschter Reichweite ab. Zusätzlich zum Mediabudget sind Plattformkosten, gegebenenfalls Daten- und Messkosten sowie Werbemittel und Betreuung zu berücksichtigen. incremance prüft vor dem Start, ob das verfügbare Gesamtbudget einen sinnvollen Einsatz ermöglicht. Auch Mindestanforderungen des jeweiligen Plattformanbieters oder Zugangspartners fließen ein.

Können bestehende Kampagnen und Plattformzugänge übernommen werden?

Ja. incremance kann in Ihrem bestehenden Konto arbeiten und Kampagnen prüfen oder weiterbetreuen. Zum Einstieg werden Ziele, Kontostruktur, Zielgruppen, Inventar, Werbemittel und Erfolgsmessung betrachtet. Falls noch kein geeigneter Zugang besteht, unterstützt incremance bei der Auswahl und Vorbereitung.

Müssen bereits fertige Banner vorhanden sein?

Nein. Bestehende Werbemittel können geprüft und weiterverwendet werden. Fehlen passende Formate, leitet incremance aus Kampagnenziel und Platzierungen ein Briefing ab. Gestaltung und Produktion werden mit Ihrem Team, Ihrer Kreativagentur oder einem passenden Partner abgestimmt. Wichtig ist, dass Botschaft und Gestaltung zum jeweiligen Format passen.

Ist auch ein Audit oder Sparring ohne laufende Betreuung möglich?

Ja. Die Zusammenarbeit kann auf eine konkrete Fragestellung begrenzt werden, beispielsweise die Qualität der Placements, die Trennung von Prospecting und Retargeting oder die Eignung einer Gebotsstrategie. Ebenso ist eine begleitende Zusammenarbeit mit Ihrem internen Team möglich. Umfang und Zuständigkeiten werden gemeinsam festgelegt.