Welche Ergebnisse fehlen und welche werden überschätzt?
Kampagnen können erfolgreicher oder schwächer erscheinen, als sie wirtschaftlich sind. Zwei typische Situationen zeigen, warum die ausgewiesenen Zahlen eingeordnet werden müssen.
Relevante Abschlüsse fehlen
Ein Interessent kommt über eine Anzeige, stellt eine Anfrage und kauft später nach einer Beratung. Wird nur der direkte Onlinekauf erfasst, bleibt dieser Abschluss in der Kampagnenbewertung möglicherweise unberücksichtigt.
Zusätzliche Informationen aus Shop oder Vertrieb können das Bild vervollständigen. Dabei müssen Abschlüsse verlässlich zugeordnet und doppelte Erfassungen vermieden werden.
Wie sich dadurch eine Budgetentscheidung verändern kann, zeigt unser Praxisbeispiel bei Google Ads.
Zugeordnete Käufe sind nicht automatisch zusätzliche Käufe
Ein Shopbesucher sieht später eine Retargeting-Anzeige und kauft. Die Werbeplattform kann den Kauf der Kampagne zurechnen. Ob die Person auch ohne diese Anzeige gekauft hätte, beantwortet diese Zuordnung allein nicht.
Inkrementalität beschreibt den zusätzlichen Effekt der Werbung gegenüber einer Situation ohne diese Maßnahme. Diesen Unterschied gilt es mit geeigneten Untersuchungen zu schätzen.
Drei Fragen für eine belastbare Bewertung
📊 Erfassung: Welche Verkäufe, Anfragen und Werte werden gemessen? Was fehlt?
🔗 Attribution: Welchen Werbekontakten werden Ergebnisse zugerechnet und nach welchen Regeln?
🔎 Inkrementalität: Welche Ergebnisse entstehen zusätzlich durch die untersuchte Werbung?
incremance klärt mit Ihnen, welche dieser Fragen für Ihre nächste Entscheidung offen ist. Manchmal hilft bereits eine bessere Datengrundlage. In anderen Fällen braucht es einen gezielten Test.